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Sportentwicklungsplan: Bewegungsräume für alle Generationen- von Motopädie bis zur Boule-Bahn

[Erlensee, 28.07.21]

Wie wichtig regelmäßige, körperliche Bewegung für die persönliche Fitness ist, das hat die Pandemie uns sehr deutlich gemacht   Nach drei Lockdowns zieht es viele Menschen vermehrt raus aus den eigenen vier Wänden. Das hat auch die starke Nachfrage zur Wiedereröffnung des Hallenbades gezeigt, das pandemiebedingt acht Monate lang geschlossen war. Die Stadt bietet neben dem Hallenbad mit vielen Kursen aber noch weitere, vielfältige Bewegungsräume, so wie es der aktuelle Sportentwicklungsplan des MKK auch empfiehlt.
Der Grundstein für eine gute körperliche Entwicklung wird bereits im Kindesalter gelegt. Hier deckt die Analyse im Sportentwicklungsplan ein Defizit bei der Bewegungsförderung in Kitas auf. Motorisch schwach entwickelte Kinder bräuchten mehr Unterstützung in der Körperwahrnehmung durch spezielle Förderprogramme. Als Handlungsempfehlung werden freiwillige Module zur „Bewegungserziehung“ und eine Zusatzqualifikation der Erzieher*innen empfohlen. „Jedes Kind im Main-Kinzig-Kreis soll nach Abschluss der Grundschule schwimmen können“, heißt eine weitere Zielsetzung aus dem Sportentwicklungsplan.
Die Stadt Erlensee hat sich am Festhalten eines Hallenbades bereits seit Jahren positioniert. Ebenso, indem sie sich eine qualifizierte, freigestellte Fachkraft für alle Kindertagesstätten leistet. Motopädagogin Ellen Krause arbeitet seit fast zwei Jahren bereits bedarfsorientiert mit den Kindern in Kleingruppen.
„Der Sport- und Entwicklungsplan bestätigt uns, dass wir durch ein nachhaltiges Planungskonzept mit vielfältigen Bewegungsräumen und dem Betreiben eines Hallenbades richtig liegen. Die Förderung der Motorik bei Kindern trägt maßgeblich dazu bei, dass Kinder ihre Potenziale ihrem Alter entsprechend entfalten können,“ sagt Bürgermeister Stefan Erb.

Das Archivfoto zeigt die Motopädin Ellen Krause (MItte), die in allen Kitas als qualifizierte Fachkraft mit den Kindern arbeitet. 

Schaukeln, wippen oder Klettern – auf den vielen Spielplätzen im Stadtgebiet ist das grundsätzlich immer für Kinder möglich. Die Anlagen werden regelmäßig kontrolliert und saniert.  Jugendlichen stehen Bikepark und Skaterbahn oder der Bolzplatz zur Verfügung. Erwachsene gehen Schwimmen, sporteln in den Vereinen, verabreden sich zum Joggen oder einer Radtour ins Grüne. Auch die Fitness-Geräte am Römerspielplatz und seit Neuestem auch im Limespark können genutzt werden. Hier trifft man sich auch zum Boule spielen. Auf öffentlichen Sport- und Bolzplätzen wird dazu eingeladen, wieder in Bewegung zu kommen. Auf Rad- und Wanderwegen kann die Umgebung erkundet werden.
„Sportgelegenheiten übernehmen eine wichtige Versorgungsfunktion für die sportlich aktive Bevölkerung“, heißt es im aktuellen Sportentwicklungsplan für den Main-Kinzig-Kreis. Mittels Umfragen und Analysen werden darin Ziele und Empfehlungen für eine nachhaltige Weiterentwicklung von Sport und Bewegung in Kommunen formuliert.

Der Limespark im Herzen der Stadt wird derzeit angelegt - hier gibt es jetzt schon viele freizugängliche  Bewegungsräume für alle Generationen. Foto: Stadt Erlensee