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Regionale Küchenschlacht Kinzigtal und Spessart: Zwei begeisterte Teilnehmerinnen aus Erlensee berichten

[Erlensee, 07.09.20]

 

Sanda Wunder (Fairtrade Stadt Erlensee Akteurin aus dem Rathaus) und Renate Tonecker-Bös (Sprecherin der Faitrade Stadt Erlensee Steuerungsgruppe) sahen sich unvermittelt und ein wenig überrascht vor die Aufgabegestellt, zwei leckere Menüs für die digitale Küchenschlacht zuzubereiten.
Was war passiert? Isabelle Franz, eine wirklich begeisterte Köchin, Lehrerin der Georg-Büchner-Schule und Mitglied in der Steuerungsgruppe kam auf die Idee, dass die Fairtrade Gruppe sich doch dieses Mal an diesem Wettbewerb beteiligen könne. Und damit die Chancen für die Teilnahme möglichst groß sind, meldete sie gleich mehrere Personen für diese Challenge an.
Wie es der Teufel will, alle wurden genommen. Also Ärmel hochkrempeln und los geht’s. Zunächst holte Renate Tonecker-Bös 2 Kisten mit Naturprodukten in Linsengericht ab. Wie versprochen waren darin: Kürbis, Seitlinge, Shitake-Pilze, Äpfel, Kartoffeln, Honig, Ziegenkäse, Topfen. Was für die Rezepte noch gebraucht wurde wie Gewürze, Zucker, Nüsse, Mandeln, Vanilleschoten, Zitrone und Kaffee für den Nachtisch stammte natürlich aus Fairem Handel. Denn genau darum ging es: Kochen für die Geschmacksvielfalt, mit Produkten aus der Region und aus Fairem Handel. Die Rezepte stammten von Isabelle Franz und waren zumindest für die zwei nicht so geübten Köchinnen eine kleine Herausforderung.

Die beiden Frauen hatten beschlossen, ihre ganz spezielle Küchenschlacht zu zelebrieren. Sie kochten gemeinsam und gleichzeitig gegeneinander.
Das Menü der einen lautete: Pilz-Ratatouille an Kürbis-Kartoffel-Mousse garniert mit gratiniertem Honig-Ziegenkäse. Der Nachtisch, ein Kuchen „Apfelstreusel mit Quarkhaube“. Das Menü der zweiten Köchin lautete: Pilzragout auf Kürbis-Gnocchi an Kräuterseitling-Linsen-Salat garniert mit Ziegenkäsebällchen. Die Nachspeise war Apfel-Crumble.
Und was wäre Kochen ohne Gäste? Also luden Sandra Wunder und Renate Tonecker-Bös kurz entschlossen Bürgermeister Erb und seine Frau Vanessa und Stadtrat Werner Bös zum Testessen und als Jury ein.
Das Kochen ging den beiden, auch mit Hilfe von Anna, Sandra Wunders Tochter gut von der Hand. Kleine Missgeschicke wurden sofort wieder repariert oder fielen niemandem auf. Es machte Spaß, dabei wurde viel gelacht und geklönt.
Pünktlich um 17 Uhr war der Tisch gedeckt, das Essen fertig und die Gäste da. Jetzt war es natürlich spannend, welche Produkte am besten schmeckten. Das Ergebnis: Das Pilzragout mit Portwein wurde als  würziger und schmackhafter empfunden als das Pilz-Ratatouille mit Ziegenkäse. Die Kürbis-Kartoffel-Mousse wiederum gewann gegen die Kürbis-Gnocchis. Der sehr aufwändige Salat war nicht der Renner. Beim Nachtisch hatte „Apfel-Crumble“ die Nase knapp vor dem Apfelstreusel mit Quarkhaube. Das waren jedoch nur Nuancen.
Renate Tonecker-Bös und Sandra Wunder waren sich einig: „Es war ein arbeitsreicher, abwechslungsreicher Nachmittag und Abend. Wir hatten wunderbare Produkte,  gute Ideen und haben als Köchinnen etwas dazu gelernt.“