Presse-Mitteilungen

zurück

Homepage zur Machbarkeitsstudie freigeschaltet

[Erlensee, 16.03.18]

Aktive Einbindung der Bürger von Neuberg und Erlensee gewünscht

Um die Zukunftsfähigkeit der Gemeinde Neuberg und der Stadt Erlensee zu sichern, haben beide kommunalen Parlamente im Mai und Juni letzten Jahres die intensive Zusammenarbeit der beiden Kommunen beschlossen. Ende Oktober fand in Neuberg eine Bürgerversammlung zu diesem Thema statt, eine Woche später in Erlensee. Beide Veranstaltungen waren mit jeweils über 200 Personen gut besucht und zeigten das große Interesse der Bürgerinnen und Bürger.


Danach wurden die wirtschaftlichen und finanziellen Daten sowie die demografischen Gegebenheiten zwischen der Gemeinde Neuberg und der Stadt Erlensee durch Rathausmitarbeiter beider Kommunen und externe Berater des Hessischen Städte- und Gemeindesbundes (HSGB) zusammengetragen und miteinander verglichen.

Um möglichst viele Menschen zu erreichen, ist seit 16.03.2018 eine Homepage zur Machbarkeitsstudie unter dem Namen zukunft-erlensee-neuberg.de freigeschaltet worden. Auf dieser Homepage finden Interessierte in einem Grußwort der Neuberger Bürgermeisterin Iris Schröder und dem Erlenseer Bürgermeister Stefan Erb die Hintergrundinformationen für diese Machbarkeitsstudie, deren Ergebnis absolut offen ist. Dies kann eine verstärkte Interkommunale Zusammenarbeit, ein Gemeindeverwaltungsverband oder letztendlich ein Zusammenschluss beider Kommunen zu einer neuen Einheitskommune sein. Alle Möglichkeiten werden untersucht, wobei ein großes Augenmerk auf den Erhalt der eigenen Ortsidentität gelegt wird.


Unter „Grundinformation“ wird beschrieben, wie es nach 1945 von damals 2711 eigenständigen Städten und Kommunen durch Fusionen vor allem in den 70er Jahren bis heute zu 418 kreiseigenen Städten und Gemeinden in Hessen kam. Außerdem finden sich dort Informationen, wie aus Langendiebach und Rückingen die heutige Stadt Erlensee wurde und aus Ravolzhausen und Rüdigheim die Gemeinde Neuberg. Unter dem Begriff „Zukunftswerkstatt“ finden sich alle Termine zur aktiven Einbindung der Bürgerinnen und Bürger beider Kommunen.

Im April sind an insgesamt sechs Abendveranstaltungen (drei in Neuberg, drei in Erlensee) in der „Zukunftswerkstatt der lokalen Akteure“ alle interessierten Einwohner um ihre Ideen und Meinungen gefragt.


Die Wünsche und Hoffnungen der Bürgerinnen und Bürger sind je nach Alter oder Familienstand höchstwahrscheinlich sehr unterschiedlich. Ein 20-jähriger hat sicher andere Anforderungen an die Zukunft seiner Gemeinde als ein 70-jähriger Bürger. Deshalb hat die Lenkungsgruppe der Machbarkeitsstudie beschlossen, jede Veranstaltung für eine besondere Altersgruppe zu öffnen.


Folgende Termine zur Teilnahme an der Zukunftswerkstatt werden angeboten: Im Bürgerhaus Neuberg, Mühlstraße 22, geht es los: 17. April 2018 um 19:30 Uhr für Bürger bis ca. 30 Jahre; 18. April 2018 um 19:30 Uhr für Bürger von ca. 30 bis ca. 60 Jahre; 19. April 2018 um 19:30 Uhr für Bürger über 60 Jahre.


Eine Woche später sind die Bürger von Erlensee aufgefordert, sich aktiv zu beteiligen. Die Veranstaltungen dort werden in der Erlenhalle, Am Rathaus 20, stattfinden: 24. April 2018 um 19:30 Uhr für Bürger bis ca. 30 Jahre; 25. April 2018 um 19:30 Uhr für Bürger von ca. 30 bis ca. 60 Jahre; 26. April 2018 um 19:30 Uhr für Bürger über 60 Jahre.


Alle Veranstaltungen werden etwa zwei Stunden dauern. In Neuberg wird Bürgermeisterin Iris Schröder eine Einführung zur Machbarkeitsstudie machen, in Erlensee ist dies Bürgermeister Stefan Erb. Niemand der Teilnehmer braucht etwas mitzubringen außer den eigenen Ideen, Wünschen und Hoffnungen für die Zukunft der jeweiligen Kommune. Am 13. Juni 2018 werden die Ergebnisse der Zukunftswerkstatt sowohl von Neuberg und Erlensee in der Erlenhalle in Erlensee (Am Rathaus 20) präsentiert.