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Historische Hinweistafel auf Erlenseer Stadtgebiet angebracht

[Erlensee, 06.09.17]

„AG Ortsgeschichte“ stellt Projekt Bürgermeister und Magistrat vor

Am 22. April 2010 wurde der Magistrat von der damaligen Gemeindevertretung beauftragt, „ein Konzept zu entwickeln, welches es einheimischen Bürgerinnen und Bürgern sowie Besucherinnen und Besuchern der Stadt Erlensee ermöglicht, die Geschichte unseres Ortes nachzuvollziehen“.

Dies sollte in Form von Hinweistafeln geschehen, die zum Rundgang durch die Stadt einladen sollen. Parallel soll damit das geschichtliche Interesse von Bürgerinnen und Bürgern sowie Schülerinnen und Schülern aller Altersklassen geweckt werden.

„Es geht darum, die Stadt positiv darzustellen, an die Geschichte zu erinnern und die touristischen Möglichkeiten auszuschöpfen“, so Bürgermeister Stefan Erb.

Dem Magistrat ist es gelungen, eine Arbeitsgruppe, die sich aus einem Kreis historisch interessierter Bürger und Vertretern des Geschichtsvereins Erlensee zusammensetzt, für dieses Projekt zu gewinnen.

Die besondere Schwierigkeit dieser Aufgabenstellung, einerseits möglichst viele Informationen  ansprechend auf begrenztem Raum unterzubringen und andererseits auch die markanten Punkte für die konkreten Standorte zu definieren, erwies sich als zeitaufwendiger als gedacht. Aber gut Ding will Weile haben und so haben die Mitglieder der sogenannten „AG Ortsgeschichte“ nicht nur die historischen Hintergründe recherchiert, sondern auch diese „Zusatzaufgaben“ hervorragend gemeistert. Meine ehrliche Anerkennung und mein Dank gilt in diesem Sinne Erwin Hirchenhain und Werner Erdt vom Geschichtsverein Erlensee, Rolf Schneider, Georg und Kevin Paulus und Karl-Jürgen Ludwig neben meinem Beauftragten von der Stadtverwaltung, Klaus Brauer. Seine Geduld und Zielstrebigkeit haben alle Beteiligten motiviert und angespornt, so dass wir heute vor so einem repräsentativen Ergebnis stehen können: 

So wurden acht Schautafeln - teilweise beinhalten einzelne Tafeln mehrere benachbarte historisch bedeutsame Orte - entwickelt, die in einheitlichem Design und an markanten Orten zur Freude aller nun, nach langen Jahren intensivster Detailarbeit,  aufgestellt werden konnten.

Offiziell stellte die AG Ortsgeschichte die Schautafeln am 5. September 2017 dem Magistrat mit Bürgermeister Erb an der Spitze vor.

Die anwesenden Magistratsmitglieder waren sich einig: „Ein rundum gelungenes Projekt, gestemmt von ehrenamtlich engagierten Mitbürgern unserer Stadt! Wir können stolz sein, immer wieder solche Menschen zu finden, die sich mit ihrer Wohngemeinde identifizieren.“

Klaus Brauer, der bei der Stadt Erlensee für Tourismus und Wirtschaftsförderung verantwortlich ist, war als Statthalter des Bürgermeisters maßgebend an diesem Gremium beteiligt. „Von den insgesamt acht 120 x 70cm großen Hinweisschildern sind vier in Rückingen sowie vier weitere in Langendiebach aufgestellt. Zu den insgesamt 21 Orten und Gebäuden, die auf den Tafeln erklärt werden, gehören unter anderem das Alte Rathaus von Rückingen sowie der Alte Friedhof in Langendiebach“, erklärt Herr Brauer ebenfalls voller Ehrerbietung in Richtung der Mitglieder der Arbeitsgruppe. Für inhaltliche Fragen zu den Themen der Tafeln steht der Geschichtsverein Erlensee zur Verfügung.

Finanziell getragen wird das Projekt von der Stadt Erlensee.

Die acht Schautafeln sollen Auftakt sein; in den kommenden Jahren können hoffentlich noch weitere dieser Hinweisschilder aufgestellt werden, u.a. könnten auch historisch bedeutsame Plätze auf dem Gebiet des ehemaligen Fliegerhorstes Langendiebach in dieser Form dargestellt werden.

Bürgermeister Stefan Erb begrüßte die Ergebnisse „seiner Experten mit Gemeinsinn“ und lobte den Informationsgehalt der jetzt aufgestellten Hinweistafeln.

„Ein solches Projekt erfordert viel Detailwissen und ist arbeitsintensiv. Mein Respekt gilt allen am Projekt Beteiligten. Vielleicht kann man bei zukünftigen Tafeln sogar neue Schwerpunkte auch auf aktuelle Themen in Sachen Stadt Erlensee und seine jüngste Entwicklung legen, sozialpolitisch und in Sachen Gewerbeentwicklung. Das Feld ist weit und all das dürfen wir zur Stärkung unserer lokalen Identität tun“, so Stefan Erb abschließend.

So ließ es sich der Bürgermeister dann auch am Nachmittag des 5. September nicht nehmen, die jetzt fest installierten Hinweisschilder zu enthüllen.

„Mögen unsere Bürgerinnen und Bürger, unsere Schülerinnen und Schüler und alle unsere Gäste viel Freude mit dieser neuen Art der Informationsbeschaffung haben und Jedermann seinen Nutzen daraus ziehen.“ 

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AG Ortsgeschichte mit Hinweisschild Wasserburg: v.l.: Werner Erdt, Karl-Jürgen Ludwig, Klaus Brauer, Georg Paulus, Erwin Hirchenhain, Kevin Paulus, Rolf Schneider