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Interkommunaler Treff der Seniorenbeiräte des Main-Kinzig-Kreises in Erlensee

[Erlensee, 01.10.14]

 

Am 25. September 2014 trafen sich zum diesjährigen interkommunalen Treff der Seniorenbeiräte des Main-Kinzig-Kreises die Vertreter der Kommunen Hanau, Großkrotzenburg, Hammersbach, Neuberg, Nidderau, Maintal, Rodenbach, Schöneck, Seligenstadt, Gelnhausen, Linsengericht, Bad Soden-Salmünster, Freigericht, Schlüchtern, Steinau und Langenselbold in der Stadt Erlensee. Eingeladen wurde durch den Vorsitzenden des Seniorenbeirates der Stadt Erlensee, Herrn Gerhard Birkenstock.

Auch hochrangige Vertreter wichtiger Gremien und Institutionen waren dabei anwesend. So konnte die Erste Stadträtin Birgit Behr beispielsweise den Kreisbeigeordneten Mattias Zach sowie den Vorsitzenden der Landesseniorenvertretung Hessen, Friedel Rau begrüßen. Die Erste Kreisbeigeordnete des Main-Kinzig-Kreises, Susanne Simmler war zu ihrem eigenen Bedauern kurzzeitig verhindert, richtete aber über Pia Munjic, Leiterin der Leitstelle für ältere Bürger des Main-Kinzig-Kreises, die besten Grüße an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung aus. Sie betonte in ihrem Grußwort die Wichtigkeit des Treffs, den sie überdies finanziell förderte. Friedel Rau bedankte sich in seinem Grußwort ebenfalls sehr herzlich für die Einladung zu diesem Treff, zu dem er in der Funktion als Vorsitzender der Landesseniorenvertretung zum ersten Mal eingeladen worden war.

Nicht weniger wichtig war das Tagesthema der Veranstaltung, nämlich die ärztliche Versorgung im Main-Kinzig-Kreis. Hier berichtete zunächst die Referentin Irene Auth-Bischof über das derzeit laufende Modellprojekt „Aufbau eines regionalen Gesundheitsnetzes“ im Main-Kinzig-Kreis.  Ziel des Projekts ist es, die perspektivisch zu erwartende Unterversorgung von Hausärzten in manchen Regionen des Main-Kinzig-Kreises mittels verschiedener Instrumente aufzufangen. In einem zweiten Beitrag referierte Carsten Lotz von der kassenärztlichen Vereinigung Hessens über den Strukturwandel in der gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung im Main-Kinzig-Kreis.

Im Anschluss der Referate wurde das gerade für Senioren oft brisante Thema engagiert diskutiert. Kreisbeigeordneter Matthias Zach, der mit seinen ergänzenden Ausführungen deutlich zeigte, wie sehr auch ihm dieses Thema am Herzen liegt, plädierte in diesem Kontext für eine aktive und konstruktive Beteiligung der Seniorenbeiräte und -vertretungen, bei der sie mit guten Ideen an der Lösung des Problems mitarbeiten können.

Am Nachmittag stellte Polizeihauptkommissar Stefan Adelman von der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle in Hanau das Projekt der ehrenamtlichen „Sicherheitsberater für Senioren“ vor mit der Bitte, dieses Projekt in den Kommunen vorzustellen, denn es werden noch weitere Sicherheitsberater gesucht.

Am Ende der Veranstaltung wurde über die von Dr. Dieter Sauter angeregte Gründung eines Kreisseniorenbeirates diskutiert, der den jährlich statt findenden interkommunalen Treff ablösen würde. Hier waren sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer darüber einig, dass es vorerst besser ist, die interkommunalen Treffen beizubehalten, da diese keiner rechtlichen Form unterliegen. Die Gründung eines Kreisseniorenbeirates soll für die Zukunft jedoch nicht ausgeschlossen werden.

Im nächsten Jahr wird der interkommunale Treff in Hanau stattfinden, für die Ausrichtung des Treffs im Jahr 2016 hat sich Rodenbach bereit erklärt, die Seniorenbeiräte und –vertretungen des Main-Kinzig-Kreises einzuladen.