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Im September erstes Wasserbüffel-Kalb geboren

[Erlensee, 22.09.20]

 

Die freudige Nachricht über Büffel-Nachwuchs auf den Weideswiesen erreichte uns Mitte September über einen aufmerksamen Spaziergänger und Büffelfan aus Rodenbach. Dieser ist häufig zu Besuch bei der Wasserbüffel-Herde und hatte die Besorgnis, dass etwas nicht stimmt mit dem jungen Kalb, da es sich rund 15 Minuten lang nicht regte. Als dann die Büffelmutter zum Kalb ging, habe es aber dann doch den Kopf gehoben. „Alles in Ordnung“, versicherte auf Nachfrage auch der Züchter Veit Leinberger aus dem Vogelsberg. Er bestätigte die erste Geburt eines Kälbchens in der Herde. Alle Kühe seien trächtig. Die Herde ist mittlerweile etwas geschrumpft, da der Züchter bereits 4 trächtige Kühe und vier ältere Kälber von der Weide in den Stall zurückgeholt hat. Durch die anhaltende Trockenheit wachse das Gras nicht mehr nach. Auf der anderen Weide sei derzeit überhaupt kein Wasser mehr in den Tümpeln zum Schlammbaden. Stoßweise reingepumptes Wasser würde gleich versickern.

Umsorgt wird das neue Kälbchen nun von Zuchtbulle 007 und 3 Kühen.  Zum Abtransport der Kälber und Kühe hatte der Züchter gleich auch einen 6000-Liter-Wassertank mitgebracht, den er im Schatten der Bäume auf der großen Weide platzierte. Diese Wassermenge reiche für einen Monat, dann werde der  Tank aufgefüllt. Voraussichtlich bleiben die Tiere noch bis November auf den Weideswiesen.
 Ein schönes Bild für die Betrachter - Bulle mit Kalb auf den Weideswiesen. Nur noch drei Kühe, Zuchtbulle 007 und das erste in 2020 geborene Kälbchen sind jetzt noch in Erlensee. Der Züchter hat einen großen Wassertank auf ein schattiges Plätzchen gestellt und gleichzeitig vier ältere Kälber und vier Kühe aufgeladen. Sie sind bereits im Winterquartier. Die verkleinerte Herde soll noch bis November bleiben. Fotos: Petra Behr